Das Storytelling-Lexikon von A bis Z hier auf Schonology-Storytelling.de verschafft Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Fach-Termini und erklärt sie kurz und bündig.
A
Antagonist – Eine Figur, Kraft oder Situation, die dem Ziel der Hauptfigur entgegensteht und dadurch den zentralen Konflikt einer Geschichte verstärkt.
Audience Awareness – Audience Awareness beschreibt, wie gut eine Zielgruppe ihr Problem, mögliche Lösungen und ein konkretes Angebot bereits kennt.
Authentizität – Authentizität bezeichnet die glaubwürdige Übereinstimmung zwischen einer erzählten Geschichte, den handelnden Personen und ihrem tatsächlichen Verhalten.
B
Brand Story – Eine Brand Story verbindet Herkunft, Haltung, Nutzen und Zukunftsbild einer Marke zu einer verständlichen und emotional anschlussfähigen Erzählung.
C
Change-Kommunikation – Change-Kommunikation begleitet organisatorische Veränderungen, erklärt deren Notwendigkeit und schafft Orientierung für die betroffenen Menschen.
Charakterentwicklung – Charakterentwicklung beschreibt, wie sich eine Figur durch Entscheidungen, Konflikte und Erfahrungen im Verlauf einer Geschichte verändert.
Cliffhanger – Ein Cliffhanger beendet eine Szene oder einen Abschnitt an einem spannenden Punkt und lässt eine entscheidende Frage zunächst unbeantwortet.
Clou – Der Clou ist der überraschende, besonders wirkungsvolle oder originelle Kern einer Geschichte, Idee oder Auflösung gleichwie der Final Plot Twist.
Content Storytelling – Content Storytelling vermittelt Informationen, Markenbotschaften oder Fachwissen mithilfe einer erzählerischen Struktur statt durch reine Sachaussagen.
Corporate Identity – Corporate Identity bezeichnet das einheitliche Selbstbild eines Unternehmens, das sich in Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild ausdrückt.
Corporate Storytelling – Corporate Storytelling nutzt Geschichten strategisch, um Identität, Kultur, Leistungen und Ziele eines Unternehmens verständlich zu vermitteln.
D
Data Storytelling – Data Storytelling verbindet Daten, Visualisierung und Narration, damit komplexe Erkenntnisse verständlich und entscheidungsrelevant werden.
Digitales Storytelling – Digitales Storytelling nutzt digitale Formate, Medien und Interaktionsmöglichkeiten, um Geschichten online wirkungsvoll zu erzählen.
Dramaturgie – Dramaturgie bezeichnet die bewusste Anordnung von Informationen, Ereignissen und Wendepunkten, durch die eine Geschichte Spannung und Wirkung entfaltet.
Dramaturgisches Modell – Ein dramaturgisches Modell bietet ein strukturelles Schema, nach dem Geschichten, Präsentationen oder Kommunikationsformate aufgebaut werden können …
Drei-Akt-Struktur – Die Drei-Akt-Struktur gliedert eine Geschichte in Ausgangssituation, Konfrontation und Auflösung und schafft dadurch eine klare Entwicklung.
E
Empathie – Empathie ist die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle und Perspektiven anderer Menschen nachzuvollziehen und erzählerisch erfahrbar zu machen.
Employer Branding – Employer Branding bezeichnet den strategischen Aufbau einer Arbeitgebermarke, die ein Unternehmen für bestehende und potenzielle Mitarbeitende attraktiv macht.
Employer Value Proposition (EVP) – Die Employer Value Proposition fasst das zentrale Nutzenversprechen eines Arbeitgebers gegenüber seinen Mitarbeitenden und Bewerbenden zusammen.
Executive Communication – Executive Communication umfasst die strategische Kommunikation von Führungskräften gegenüber Mitarbeitenden, Öffentlichkeit und weiteren Anspruchsgruppen.
F
Foreshadowing – Foreshadowing deutet kommende Ereignisse frühzeitig an, ohne ihre vollständige Bedeutung bereits offenzulegen.
G
Green Storytelling – Green Storytelling vermittelt ökologische Themen, Nachhaltigkeitsziele und Transformationsprozesse mithilfe glaubwürdiger Geschichten, die Orientierung schaffen und zum Handeln motivieren. In meinem Green-Storytelling-Artikel erfahren Sie, wie Sie klimagerechte Storys entwickeln.
H
Held – Der Held ist die zentrale Figur einer Geschichte, die ein Ziel verfolgt, Hindernisse überwindet und häufig eine persönliche Veränderung erlebt.
Heldenreise – Die Heldenreise ist ein Erzählmodell, bei dem eine Figur ihre vertraute Welt verlässt, Prüfungen besteht und verändert zurückkehrt. Erfahre mehr über die Heldenreise in unserem Storytelling-Übersichts-Artikel.
Hook – Ein Hook ist ein aufmerksamkeitsstarker Einstieg, der Interesse weckt und das Publikum dazu bringt, einer Geschichte oder Botschaft weiter zu folgen.
I
Identifikation – Identifikation entsteht, wenn sich das Publikum in einer Figur, Situation, Haltung oder Erfahrung wiedererkennt und dadurch emotional stärker in eine Geschichte einbezogen wird.
In medias res – In medias res (lateinisch für »mitten in die Dinge« oder »mitten ins Geschehen«) bezeichnet einen Erzähleinstieg mitten im Geschehen, bei dem Vorgeschichte und Zusammenhänge erst nach und nach erklärt werden.
Innovation – Innovation bezeichnet die erfolgreiche Umsetzung neuer Ideen in Produkte, Prozesse, Geschäftsmodelle oder Formen der Zusammenarbeit. Inkrementelle Innovation verbessert Bestehendes schrittweise, während disruptive Innovation etablierte Lösungen, Märkte oder Denkweisen grundlegend infrage stellt. Beides benötigt zur Vermittlung das passende Storytelling: inkrementelle Innovation vermittelt nachvollziehbaren Fortschritt, disruptive Innovation erklärt den Bruch mit dem Gewohnten und entwirft ein glaubwürdiges Zukunftsbild. Lesen Sie hier mehr zur Innovation am Beispiel des Krimigenres oder erfahren Sie, warum die Kunst »Disruptorin ihrer selbst« ist in meinem Kunstmagazin-Artikel zum Thema »Disruption«.
K
KI-Storytelling – KI-Storytelling bezeichnet den Einsatz künstlicher Intelligenz bei Ideenentwicklung, Strukturierung, Produktion oder Personalisierung von Geschichten.
Konflikt – Ein Konflikt entsteht, wenn Ziele, Werte, Bedürfnisse oder Interessen aufeinanderprallen und dadurch Spannung sowie Veränderungsdruck erzeugen.
Konkretes Detail – Ein konkretes Detail macht eine abstrakte Aussage anschaulich, glaubwürdig und für das Publikum sinnlich oder emotional nachvollziehbar.
Krimi – Ein Krimi ist ein erzählerisches Genre, das sich um ein Verbrechen, dessen Aufklärung und die schrittweise Enthüllung verborgener Zusammenhänge dreht. Mehr zum Krimi in meiner Kunst, Krimis zu schreiben sowie meinem Artikel zu Innovation im Krimi.
L
Leadership Storytelling – Leadership Storytelling nutzt persönliche und strategische Geschichten, um als Führungskraft Orientierung, Vertrauen und Handlungsbereitschaft zu schaffen.
M
Markenstrategie – Eine Markenstrategie legt fest, wofür eine Marke steht, wie sie sich differenziert und welches Bild langfristig in den Köpfen ihrer Zielgruppen entstehen soll.
Mentor – Ein Mentor ist eine erfahrene Figur, die der Hauptfigur Wissen, Orientierung, Werkzeuge oder den entscheidenden Impuls für ihre Entwicklung gibt.
Metapher – Eine Metapher überträgt Eigenschaften eines vertrauten Bildes auf einen anderen Zusammenhang und macht abstrakte Inhalte leichter verständlich.
N
Narrativ – Ein Narrativ ist ein übergeordnetes gesellschaftliches, kulturelles oder organisationales Deutungsmuster, das einzelne Ereignisse zu einer sinnvollen und handlungsleitenden Geschichte verbindet.
Narrative Analyse – Die narrative Analyse untersucht, welche Geschichten, Rollen, Konflikte und Deutungsmuster in Kommunikation oder Organisationen wirksam sind.
Narrative Architektur – Narrative Architektur bezeichnet die geordnete Struktur aus Kernnarrativ, Teilgeschichten, Botschaften und Belegen innerhalb eines Kommunikationssystems.
Narrative Diagnostik – Narrative Diagnostik macht sichtbar, welche Erzählungen in einer Organisation vorhanden sind, wie sie wirken und wo Widersprüche bestehen.
Narrative Due Diligence – Narrative Due Diligence prüft vor wichtigen Entscheidungen, ob strategische Aussagen, Identität und öffentliche Wahrnehmung eines Unternehmens zusammenpassen.
Narrative Entscheidungsarchitektur – Narrative Entscheidungsarchitektur beschreibt, wie Geschichten und Deutungsrahmen die Wahrnehmung von Optionen und damit Entscheidungen beeinflussen.
Narrative Glaubwürdigkeit – Narrative Glaubwürdigkeit entsteht, wenn eine Erzählung plausibel, belegbar und mit dem tatsächlichen Verhalten eines Absenders vereinbar ist.
Narrative Identität – Narrative Identität bezeichnet das Selbstbild, das Menschen oder Organisationen durch die fortlaufende Erzählung ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entwickeln.
Narrative Intelligenz – Narrative Intelligenz ist die Fähigkeit, wirksame Geschichten zu erkennen, ihre Wirkung zu beurteilen und sie situationsgerecht einzusetzen.
Narrative Kohärenz – Narrative Kohärenz beschreibt, wie logisch und widerspruchsfrei die Elemente einer Erzählung miteinander verbunden sind.
Narrative Komplexität – Narrative Komplexität bezeichnet die Zahl und Vielschichtigkeit der Perspektiven, Handlungsstränge und Deutungen innerhalb eines Narrativs.
Narrative Konsistenz – Narrative Konsistenz liegt vor, wenn zentrale Aussagen und Geschichten über verschiedene Formate, Zeitpunkte und Absender hinweg übereinstimmen.
Narrative Persuasion – Narrative Persuasion beschreibt die überzeugende Wirkung von Geschichten, die Einstellungen und Entscheidungen häufig indirekter beeinflussen als sachliche Argumente.
Narrative Positionierung – Narrative Positionierung verankert eine Person, Marke oder Organisation durch ein unterscheidbares Deutungsmuster im relevanten Markt oder Diskurs.
Narrative Resilienz – Narrative Resilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Narrativs, Kritik, Krisen und veränderten Rahmenbedingungen standzuhalten oder sich glaubwürdig anzupassen.
Narrative Risiken – Narrative Risiken entstehen, wenn die erzählte Identität eines Unternehmens unglaubwürdig, widersprüchlich, angreifbar oder nicht mehr zeitgemäß ist.
Narrative Strategie – Eine narrative Strategie legt fest, welches übergeordnete Narrativ eine Organisation etablieren will und wie dieses systematisch vermittelt und belegt wird.
Narrative Systeme – Narrative Systeme umfassen miteinander verbundene Geschichten, Akteure, Kanäle und Deutungsmuster, die sich gegenseitig beeinflussen.
Narrative Transportation – Narrative Transportation bezeichnet das mentale und emotionale Eintauchen in eine Geschichte, bei dem die Aufmerksamkeit stark auf die erzählte Welt gerichtet ist und reale Umgebung, Gegenargumente oder eigene Vorbehalte vorübergehend in den Hintergrund treten.
Narrative Wirkung – Narrative Wirkung beschreibt, wie Geschichten Wahrnehmung, Erinnerung, Emotionen, Vertrauen und Verhalten eines Publikums beeinflussen.
O
Opening Hook – Ein Opening Hook ist ein besonders aufmerksamkeitsstarker Einstieg, der unmittelbar Neugier, Relevanz oder emotionale Beteiligung erzeugt.
Oral Storytelling – Oral Storytelling bezeichnet das mündliche Erzählen von Geschichten, bei dem Stimme, Rhythmus, Körpersprache und direkte Publikumsreaktionen eine zentrale Rolle spielen.
P
Persona – Eine Persona ist ein auf Recherche basierendes Modell einer typischen Zielperson einer Storytelling-Maßnahme mit charakteristischen Bedürfnissen, Zielen und Verhaltensweisen.
Pitch – Ein Pitch ist die prägnante Präsentation einer Idee mit dem Ziel, Interesse und Zustimmung zu gewinnen. Storytelling kann helfen, eine komplexe Idee zu einer klaren, relevanten und überzeugenden Erzählung verdichten. Erfahren Sie, wie Sie den perfekten Pitch erstellen.
Plot – Der Plot ist die sinnvolle Verknüpfung der Ereignisse einer Geschichte zu einer nachvollziehbaren Abfolge von Ursache, Konflikt und Konsequenz.
Plot Twist – Ein Plot Twist ist eine überraschende Wendung, die bisherige Annahmen verändert und den weiteren Verlauf oder die Bedeutung einer Geschichte neu ausrichtet.
Positionierungsstrategie – Eine Positionierungsstrategie bestimmt, welchen relevanten und unterscheidbaren Platz ein Angebot im Bewusstsein seiner Zielgruppe einnehmen soll.
Purpose – Purpose bezeichnet den übergeordneten Sinn oder gesellschaftlichen Beitrag, den eine Organisation über ihr unmittelbares wirtschaftliches Interesse hinaus beansprucht.
S
Show, don’t tell – »Show, don’t tell« ist ein Erzählprinzip, bei dem Eigenschaften und Emotionen durch Handlungen, Situationen und Details sichtbar werden, statt sie nur aufzuzählen, zu berichten oder zu behaupten.
Sinnstiftung im Unternehmen – Sinnstiftung verbindet tägliche Arbeit und strategische Ziele mit einer übergeordneten Bedeutung, die Mitarbeitende verstehen und mittragen können. Storytelling ist für das Ziel der Sinnstiftung das wohl beste Werkzeug.
Spannungsbogen – Der Spannungsbogen beschreibt den Verlauf von Erwartung, Konflikt und Auflösung, durch den das Interesse des Publikums über eine Geschichte hinweg erhalten bleibt.
Story Arc – Der Story Arc bezeichnet die übergreifende Entwicklung einer Geschichte oder Figur von der Ausgangssituation bis zu einem veränderten Endzustand.
Story Diagnostics – Story Diagnostics ist die systematische Prüfung einer Geschichte auf Klarheit, Relevanz, Glaubwürdigkeit, Struktur und emotionale Wirkung.
Story Engineering – Story Engineering bezeichnet die planvolle Konstruktion von Geschichten anhand definierter Ziele, Zielgruppen, Botschaften und dramaturgischer Prinzipien.
Storyboard – Ein Storyboard stellt den geplanten Ablauf einer Geschichte visuell in aufeinanderfolgenden Bildern, Szenen oder Einstellungen dar – wie ein Comic. Im Spielfilmbereich wird häufig mit Storyboards gearbeitet, in denen jede einzelne Einstellung zeichnerisch dargestellt wird.
Storyline – Eine Storyline ist der zentrale Handlungs- oder Argumentationsfaden, der einzelne Inhalte zu einer nachvollziehbaren Geschichte verbindet.
Storytelling – Storytelling ist die gezielte Vermittlung von Informationen, Erfahrungen und Botschaften in Form einer strukturierten und bedeutungsvollen Geschichte. Erfahren Sie mehr zu Storytelling.
Storytelling Framework – Ein Storytelling Framework ist ein wiederverwendbares Strukturmodell, mit dem Geschichten systematisch entwickelt und an bestimmte Kommunikationsziele angepasst werden.
Storyworld – Eine Storyworld ist die erzählerische Welt mit eigenen Figuren, Orten, Regeln, Konflikten und Entwicklungsmöglichkeiten, in der verschiedene Geschichten stattfinden können und die vermittels à Worldbuilding kreiert wird.
Strategische Dramaturgie – Strategische Dramaturgie überträgt dramaturgische Prinzipien auf Präsentationen, Veränderungsprozesse und Unternehmenskommunikation, um Aufmerksamkeit und Wirkung gezielt zu steuern …
Strategisches Storytelling – Strategisches Storytelling setzt Geschichten planvoll ein, um Wahrnehmung, Positionierung, Entscheidungen und Verhalten im Sinne eines definierten Ziels zu beeinflussen.
Subtext – Subtext bezeichnet die unausgesprochene Bedeutung unterhalb des sichtbaren Geschehens oder der ausdrücklich formulierten Botschaft, ähnlich wie die Konnotation die Denotation um unausgesprochene Bedeutungs-Unterströmungen ergänzt.
T
Thought Leadership – Thought Leadership bezeichnet die glaubwürdige Besetzung relevanter Themen durch eigenständige Perspektiven, fachliche Substanz und kontinuierliche öffentliche Beiträge.
Transformation – Transformation beschreibt eine grundlegende Veränderung, durch die eine Figur, Organisation oder Gesellschaft einen neuen Zustand erreicht.
Transformationskommunikation – Transformationskommunikation vermittelt Zielbild, Notwendigkeit und Verlauf tiefgreifender Veränderungen und unterstützt die Beteiligten bei der Orientierung.
Transmedia Storytelling – Transmedia Storytelling erzählt eine übergeordnete Geschichte über mehrere Medien und Plattformen, wobei jedes Format einen eigenen inhaltlichen Beitrag leistet.
Turning Point – Ein Turning Point ist ein Wendepunkt oder Plot Twist, an dem ein Ereignis oder eine Entscheidung die bisherige Richtung einer Geschichte deutlich verändert.
U
Universelle Wahrheit – Eine universelle Wahrheit ist eine grundlegende menschliche Erfahrung oder Einsicht, eine anthropologische Konstante, die eine Geschichte über individuelle Situationen hinaus anschlussfähig macht.
Unternehmenskommunikation – Unternehmenskommunikation koordiniert die internen und externen Botschaften einer Organisation gegenüber Mitarbeitenden, Medien, Kunden und weiteren Anspruchsgruppen.
Unternehmensnarrativ – Ein Unternehmensnarrativ verbindet Herkunft, Identität, gegenwärtige Herausforderungen und Zukunftsbild eines Unternehmens zu einem gemeinsamen Deutungsrahmen.
V
Value Proposition – Eine Value Proposition ist das präzise Nutzenversprechen, das erklärt, welchen konkreten Wert ein Angebot für eine bestimmte Zielgruppe schafft.
Verletzlichkeit – Verletzlichkeit bezeichnet die Bereitschaft, Unsicherheit, Fehler oder persönliche Erfahrungen zu zeigen und dadurch menschliche Nähe und Glaubwürdigkeit zu ermöglichen.
Verschwörungstheorien – Verschwörungstheorien sind Erzählmuster, die komplexe Ereignisse auf das geheime Handeln mächtiger Gruppen zurückführen und dabei häufig Widersprüche, Unsicherheiten oder fehlende Belege durch ein geschlossenes Deutungssystem erklären. Lernen Sie, Ihre eigene Verschwörungsstory zu kreieren in dem Verschwörungstheorien-Artikel meiner Gastautorin Friederike Balthasarina von Münchhausen.
Vertrauensaufbau – Vertrauensaufbau (»Trustbuilding«) ist ein langfristiger Prozess, bei dem glaubwürdige Kommunikation, nachvollziehbares Verhalten und eingehaltene Versprechen Sicherheit erzeugen.
Vision kommunizieren – Eine Vision zu kommunizieren bedeutet, ein attraktives Zukunftsbild so konkret und glaubwürdig zu vermitteln, dass Menschen seine Bedeutung und ihren eigenen Beitrag verstehen.
W
Whodunit – Ein Whodunit (Univerbierung der Frage »Who has done it?« (engl. »Wer hat es getan?«) ist eine Form des Kriminalromans oder Kriminalfilms, bei der die zentrale Spannung aus der Frage entsteht, wer das Verbrechen begangen hat, und die Auflösung schrittweise durch Hinweise, Verdächtige und falsche Fährten vorbereitet wird. Mehr zum Krimi und Whodunit in meiner Kunst, Krimis zu schreiben sowie meinem Artikel zu Innovation im Krimi.
Worldbuilding – Worldbuilding bezeichnet die systematische Entwicklung einer erzählerischen Welt mit eigenen Orten, Regeln, Kulturen, Konflikten und historischen Zusammenhängen. Es schafft damit die inhaltliche Grundlage der Storyworld, in der Geschichten und Figuren angesiedelt sind.

